Kamera

Canon EOS 600D

Equipment-7

Klar, die erste und wahrscheinlich wichtigste Entscheidung ist die für die Kamera. Als ich nach meiner Kamera gesucht habe, war mir klar, dass ich gern eine digitale Spiegelreflexkamera haben wollte, keine Bridge- oder Systemkamera (oder was es sonst noch so gibt). Denn ich wollte ganz verschiedene Arten von Aufnahmen ausprobieren, so dass es nahe lag, auch das Objektiv wechseln zu können. Ich wollte mir alle Möglichkeiten offen halten, vieles ausprobieren und mich finden können. Und das habe ich mit dieser Kamera auch erreicht.

Im Netz gibt es reichlich Diskussionen und Glaubenskriege um die Marke, Nikon, Canon, Pentax, und wie sie alle heißen, genauso wie um das konkrete Modell. Die vernünftigeren Kommentare, meiner Ansicht nach, geben letztlich auch zu, dass es von den Bildergebnissen her keinen Unterschied macht, gute Bilder machen sie letztlich alle (Pixel-Peeping mal beiseite, dass meiner bescheidenen Ansicht nach eh eher praxisfern ist, jedenfalls im Amateurbereich).

Ein guter Rat ist, nach dem zu gehen, was eventuell im Freundes- und Bekanntenkreis schon vorhanden ist. Denn dann kann man sich austauschen, Tipps bekommen, oder vielleicht auch mal ein Objektiv ausprobieren. Diesem Rat bin ich aber nicht gefolgt. Warum? Das hat im wesentlichen zwei Gründe.

Infrage kamen für mich letztlich zwei „kleinere“ Modelle von Nikon und Canon. Ich habe mir beide Modelle im Laden sehr genau angeschaut und ausprobiert (kann ich nur jedem empfehlen!), und mir persönlich gefiel die Canon einfach besser. Ich fand die Menüstruktur logischer und eingängiger, die Nikon war mir einfach zu verspielt.

Zum zweiten hat mich auch die Videografie mit digitalen Spiegelreflexkameras fasziniert, und hier gibt es für viele Canon-Modelle die alternative Firmware Magic Lantern, auf die ich auch im Blog mal eingehen werde. Damit sind viele weitere Funktionen möglich, die sich mittlerweile als recht nützlich erwiesen haben.

Letztlich fotografiere ich auch heute noch mit dieser Kamera sehr, sehr gern. Und ich bin bislang auch noch nicht an viele Grenzen gestoßen. Nur bei schmalem Licht und Available Light wird es dann doch eng, denn oberhalb von ISO800 rauscht es dann doch schon ganz schön. Und unter Umständen ist man da sehr schnell angelangt. Aber auch das ist dann mal eher Thema für einen Blog-Eintrag.

 

Merken

2 thoughts on “Kamera

Comments are closed.